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Das Schlauchliner System - vollständige Sanierung von Grundleitungen

Schlauchliner
Inversionstrommel und Schlauchliner
Das Schlauchliner-System ist eine Methode zur Renovation von schadhaften Rohrabschnitten (Haltungen), Leitungen und Kanälen im Abwasserbereich.

Die von uns verwendeten Systeme ¬gehören zu den hochwertigsten und vielseitigsten Schlauchlinersystemen im Hausanschlussbereich, mit aufeinander abgestimmten Materialien und patentierter Anwendungsmethode. Probleme mit defekten Rohren können mit dieser Methode effektiv, sauber und dauerhaft beseitigt werden.

Die Sanierung im Schlauchliner-Verfahren erfolgt mittels Inversionstechnik und kann zur Instandsetzung von defekten Abwasserleitungen und –kanälen im Dimensionsbereich DN 50 bis DN 300 (Nennweite) eingesetzt werden. Aber auch der Einsatz größerer Schlauchliner im Einzugsverfahren ist möglich.



  Bildergalerie: Sanierung mit Schlauchliner
Einsatzbereiche

Diese Methode ist für fast alle Rohre geeignet, u. a. für abwasserführende Rohrleitungen aus Beton, Stahlbeton, Kunststoff (PVC), Gusseisen oder Steinzeug, für Grundleitungen, Hausanschlussleitungen, Sammelkanäle, Fallstränge oder runde Lüftungskanäle.

Die Schlauchliner-Methode empfiehlt sich zur Sanierung der ganzen Haltung bei folgenden Schadensbildern:

  • lange Risse,
  • viele Muffenversätze, Lageversätze,
  • mehrere Abflusshindernisse,
  • Korrosion, Innenkorrosion der Haltung,
  • mechanischer Verschleiß der Haltung,
  • Undichtigkeiten,
  • Riss- und Scherbenbildung,
  • Brüche,
  • Wurzeleinwuchs,
  • und zur Erhöhung der Hydraulik.
  • Vorteile des Schlauchlinings

    Durch die geringe Oberflächenrauhigkeit und den muffenlosen Einbau des Schlauchliners wirkt sich die geringfügige Querschnittsreduzierung nicht negativ auf die Hydraulik aus. Im Gegenteil, die Hydraulik und Statik wird sogar nachhaltig verbessert!

    Die Methode des Schlauchlinings eignet sich insbesondere zur Sanierung von:

  • Schäden im Rohr- und Muffenbereich, sogar bei starker Infiltration,
  • Haltungen mit Dimensionswechseln, d.h. unterschiedlichen Rohrdurchmessern,
  • Haltungen mit Bögen bis zu 90°,
  • kompletten erdverlegten Abwasserleitungen.
  • Verfahren

    Zunächst wird der Zustand des Kanals geprüft und die Schadstelle mit Hilfe der Kanalkamera ermittelt und gemessen. Ein auf die Haltung abgestimmter Polyester- oder Nadelfilzschlauch (Liner) wird gleichmäßig mit 2-Komponenten-Spezial-Harz getränkt. Dies geschieht mittels Unterdruck. Der imprägnierte Schlauch wird dann in der Inversionstrommel aufgewickelt und mit Druckluft oder Wasser durch die Leitungsöffnung in die Haltung inversiert. Durch den Überdruck in der Trommel krempelt sich der Schlauch in die zu sanierende Leitung und legt sich formschlüssig und kraftschlüssig an die Rohrinnenwand des alten Rohrs. Es entsteht ein neues Rohr im alten Hausanschluss.

    Der Schlauchliner bleibt bis zum vollständigen Aushärten des Harzes unter konstantem Druck, die Aushärtung kann kalt- oder, durch Einsatz von Warmwasser, warmaushärtend erfolgen. Nach der Aushärtphase wird der Anfang des Schlauchliners sauber abgeschnitten und ggf. verspachtelt.

    Nun übernimmt der eingesetzte Liner die Funktion des Altrohrs. Die robuste Innenbeschichtung und die fehlenden Muffenverbindungen des Linerschlauchs erhöhen zusätzlich die hydraulische Funktion des Kanals. Schmutz kann also besser abgeleitet werden.

    Sollte es nicht möglich sein an beiden Enden der zu sanierenden Strecke zu arbeiten, wird der Liner mit Hilfe eines Kalibrierungsschlauchs aufgestellt. Dies ist das sog. „Open-End-Verfahren“. Der Kalibrierungsschlauch wird unter Druck in den harzgetränkten Liner eingebracht und mit Luft oder (warmem) Wasser gefüllt, so dass er sich ‚aufbläst’, den Liner an die Rohrinnenwand presst und stützt, bis das Harz gehärtet ist. Nach der Aushärtung wird der Kalibrierungsschlauch wieder entfernt.

    Video "Sanierung mittels Longliner"


    Video "Sanierung von Hausanschluss"


    Video "Sanierung von Rohrbruch"